Website Suche
 Ihr Profi vorort
 Nachrichten
Aktuell
suchen
 Branchenbuch
Branchenbuch
 Service
Downloads
FAQ
Gaspreisrechner
Strompreisrechner
Pelletspreisrechner
Veranstaltungen
Weblinks
 Kommunikation
Forum
Gästebuch
 Kontakt
Kontakt
Impressum Weiterempfehlen
 Newsletter
Name:
eMail:


 Literatur
Bioenergie
Energiesparen
Geothermie
Ökostrom
Solarenergie
Wasserkraft
Wasserstoff
Windenergie
Sonstiges
 Weitere Infos
Holzpellets
Biogas
Biodiesel
Erdwärme
Holzhackschnitzel
Wasserstoff
Bioenergie
 Home » Holzhackschnitzel
 

News

Quelle: www.echo-online.de

Der Odenwald als Energiequelle
Holz: Staatssekretär übergibt Bewilligungsbescheid zum Bau einer Holzhackschnitzelfeuerungsanlage mit Nahwärmenetz

GRASELLENBACH. Die Firma HEFD GbR in Grassellenbach hat eine Holzhackschnitzelfeuerungsanlage gebaut. Die Anlage bildet das Herzstück eines Nahwärmenetzes, an das die Nibelungenhalle, das alte Schulhaus, ein Seniorenwohnheim und ein Wohnhaus angeschlossen sind. Gründer des Unternehmens sind Jörg Fuhr und Alexander Dörsam. „Wärmeerzeugung mit Holz stellt eine zukunftsträchtige Technologie dar und daher unterstützt das Land den Bau mit 30 000 Euro“, sagte der Staatssekretär im Hessischen Ministerium für Umwelt, ländlichen Raum und Verbraucherschutz, Karl-Winfried Seif (CDU) bei der Übergabe des Förderbescheides in Grassellenbach.
„Während die Vorräte an fossilen Energieträgern zur Neige gehen, gehört Holz zu den Rohstoffen, die nachwachsen“, so Seif weiter. Durch die ortsnahe Verfügbarkeit entfallen Transportwege. Außerdem lassen sich durch das Heizen mit Holz als weitgehend CO2-neutralem Energieträger Treibhausgaskonzentrationen vermindern. So werde durch den Einsatz einer Tonne Holzhackschnitzel 400 Liter Heizöl eingespart. Dadurch reduziert sich der CO2-Ausstoß um 1,2 Tonnen pro Tonne Holzhackschnitzel. Die Nutzung stärke die regionalen Wirtschaftskreisläufe, erhalte und schaffe Arbeitsplätze bei mittelständischen Betrieben. Hessen ist mit einer Waldfläche von 40 Prozent das am dichtesten bewaldete Bundesland, so Seif abschließend.

Zum Hintergrund: Die Anlage, die in Grasellenbach entsteht, hat eine Leistung von 500 Kilowatt. Damit werden pro Jahr 580 000 Kilowattstunden Wärme bereitgestellt. Durch den Betrieb der Holzfeuerungsanlage werden voraussichtlich 640 Megawattstunden fossiler Energie (64 000 Liter Heizöl pro Jahr) ersetzt.

Wie das Ministerium in einer Presseerklärung schreibt, stehen von dem in Hessen zuwachsenden Holz 1,7 Millionen Kubikmeter zur Verfügung. Dies entspricht 367 Millionen Liter Heizöl. Damit könnten rechnerisch 122 000 Einfamilienhäusern geheizt werden. Bis zur Hälfte des Energieholzes verbleiben derzeit ungenutzt in den Wäldern, sagte Umweltstaatssekretär Seif bei der Eröffnung der Hessischen Marketingkampagne ‚Heizen mit HolzPellets in Grasellenbach.

Aufgrund der Herstellungstechnik von Holzpellets, der Versorgungssicherheit (zurzeit 24 Händler in Hessen) und der ausgereiften Heiztechnik sei diese Art der Wärmeerzeugung ein weiterer Baustein, unabhängiger von fossilen Rohstoffen zu werden.

Die wirtschaftlichen Aspekte einer Holzpelletheizung erläuterte der Staatssekretär am Beispiel eines Einfamilienhauses (Niedrigenergiehaus). So stellte Seif dar, dass die Investitionskosten für eine Holzpelletzentralheizung 14 000 Euro betragen. Bei einer angenommen Nutzungsdauer von 20 Jahren und Inanspruchnahme der Fördermöglichkeit sei die jährliche Belastung über den Kapitaldienst mit 1000 Euro so hoch wie bei einer Ölzentralheizung. Die jährlichen Brennstoffkosten liegen bei einem Pelletpreis von 175 Euro je Tonne zwischen 600 bis 700 Euro.

Die öffentliche Hand zahlt zur Förderung des Einsatzes nachwachsender Rohstoffe Zuschüsse. Die Landesregierung will die Anzahl der Holzpelletheizungen steigern. Um dies zu erreichen, habe das Umweltministerium in diesem Jahr 50 000 Euro für eine Marketing- und Informationskampagne zur Verfügung gestellt. Allerdings erwarte er auch eine finanzielle Beteiligung der Wirtschaft, sagte Seif in Grasellenbach bei der „Holzenergie Odenwald“, einem der bislang zwei Pelletproduzenten in Hessen.

Unterstützt wird die Kampagne durch die Partner vom Fachverband Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik Hessen, vom Verband für Energiehandel Südwest-Mitte und vom Landesinnungsverband des Schornsteinfegerhandwerks Hessen. Als weitere Partner sollen Heizkesselhersteller, Architekten, Fachplanungsbüros und Hausbaufirmen eingebunden werden.

Seif lobte gegenüber dem Geschäftsführenden Gesellschafter der Holzenergie Odenwald, Michael Monnheimer, die Initiative. Die schwierige Absatzsituation der Holz verarbeitenden Betriebe und Sägewerke in der Region Odenwald/Bergstraße habe dazu geführt, die Situation kritisch zu analysieren und nach Möglichkeiten zu suchen, ein neues Absatzpotenzial zu erschließen. Vor einem Jahr haben sich diese Betriebe zu der Holzenergie Odenwald GmbH & Co. KG zusammengeschlossen.

Monnheimer, der mit seinem vom Vater Heinz übernommenen Sägewerk auf 50 Jahre Firmengeschichte zurückblicken kann, berichtete in seiner Begrüßungsrede von 100 Prozent Umsatzsteigerungen.

Quelle: dpa

Für Holz Holzhackschnitzel erwärmen sich immer mehr
Heizenergie - Billiger und umweltschonender als Öl. Heizen mit Holzhackschnitzeln, Pellets und Holzscheiten BUCHENBACH. Billiger und umweltschonender als Öl: Haustechniker Josef Schwär ist überzeugt vom Holzofen in der Friedrich-Husemann-Klinik. »Die alten Öl- und Gaskessel mussten erneuert werden und obendrein ist der Umweltschutz bei uns ein hohes Ziel«, begründet Schwär die Umstellung der Psychiatrie-Fachklinik auf das Heizen mit Holz. Nach drei Monaten Umbauzeit war im Juli die Anlage für 322 000 Euro fertig. Jetzt, in der Kälteperiode, zeigt sich, das die Entscheidung für die Klinik in Buchenbach vorteilhaft war.
VON KATHARINA HIEN »Die Temperatur in unserem Nahwärme-Netz ist viel konstanter - früher ist sie um ganze fünf Grad geschwankt«, sagt Schwär. 16 Gebäude und eine kleine Kirche muss der 900 Kilowatt-Kessel heizen. Diese Leistung reiche auch für 30 Zweifamilienhäuser, rechnet Schwär vor. Geheizt wird mit so genannten Holzpellets, die das benachbarte Holzpelletwerk anliefert. Die Pellets erinnern an Kaninchenfutter und bestehen aus gepressten Holzabfällen. Neue Info-Broschüre »Wir brauchen zwar fast wöchentlich 15 Tonnen, aber die Belieferung ist sehr praktisch«, sagt Schwär. Da Holz beim Verbrennen weniger Schadstoffe in die Luft abgibt als Öl oder Gas, wurde das Projekt vom Land mit 75000 Euro unterstützt. Die Anlage sei zwar 130000 Euro teurer gewesen als die Erneuerung der alten Gas- und Ölkessel, sagt der Techniker. Jedoch seien Holzpellets um 40 Prozent billiger als das für die gleiche Heizkraft benötigte Öl. Darum schätzt er, dass die Ausgabe nach fünf Jahren amortisiert ist und noch mindestens 15 Jahre arbeitet. »Auch im privaten Bereich wird Heizen mit Holz immer beliebter«, sagt der Geschäftsführer der Forstkammer Baden-Württemberg, Martin Bentele. Von Ende Januar an sei die aktuelle Broschüre der Forstkammer mit Brennholzadressen in Süddeutschland in den Landratsämtern zu haben. Heizen mit Holz stoße auf immer mehr Resonanz, sagt auch der Freiburger Forstpräsident Meinrad Joos. Grund seien die gestiegenen Preisen für die Energieträger Öl und Gas. »Der Brennstoff Holz kostet nur die Hälfte von dem, was derzeit für Öl und Gas berechnet wird«, sagt Joos. Die Holzscheite für ihren Bollerofen bekommt die Familie Burkart bereits trocken vom Waldbesitzer geliefert. Weil sie mit Holz viele Räume ihres Hauses heizen konnten, bekamen sie im vergangenen Jahr von ihrem Energieversorger fast 400 Euro zurück erstattet. Neben dem Heizen mit Holzscheiten und Pellets können auch preisgünstige Holzhackschnitzel genutzt werden. »Diese sind für Schulen, Schwimmbäder oder Mehrfamilienhäuser sinnvoll«, sagt Bentele. (dpa)

Quelle: www.fuldaerzeitung.de

„Bereits bewährt und ohne Risiko“
Bürgermeister Armin Faber hält die geplante Anlage für zukunftsweisend

BAD SALZSCHLIRF (vn) In Bad Salzschlirf wird die erste Holzhackschnitzel-Großanlage im Landkreis Fulda gebaut. Warum er die Investition für besonders zukunftsweisend hält, erläutert Bürgermeister Armin Faber (48).

Frage: Warum errichtet nicht die Gemeinde Bad Salzschlirf, die alleiniger Eigentümer der Solehallenbad-Gesellschaft ist, die Anlage?
Armin Faber: Uns fehlt das technische Wissen, das die Biowärme Rhön einbringt. Die Gemeinde darf sich nach der neuen Gemeindeordnung auch nur engagieren, wenn Private die Leistung nicht erbringen können. Dank der kommunalen Solebad-Gesellschaft, die sich über die Beteiligungs- und Entwicklungsgesellschaft indirekt in die Gesellschaft Biowärme Bad Salzschlirf einbringt, kann die Gemeinde mitentscheiden, ohne dass sie vor ihrem Engagement jetzt die Kommunalaufsicht fragen musste.

Frage: Es gibt viele umweltschonende Techniken. Warum setzen Sie auf den Holzhackschnitzel-Ofen?
Faber: Das ist eine technisch erprobte und andernorts bereits bewährte Technik. So gehen wir keine Risiken ein und können die heimische Ressource Wald nutzen. Die Holzhackschnitzel entstehen, indem Bäume nach dem Schlagen ein Jahr im Wald trocknen und dann komplett in zehn Zentimeter lange und zwei Zentimeter breite Stücke zerschnitzelt werden.

Frage: Waren die heimischen großen Energieversorger, die Üwag und die GWV, nicht an dem Projekt interessiert?
Faber: Doch. Beide Firmen haben uns interessante Angebote für die Energiebelieferung gemacht. Die Beteiligung der Gemeinde an einer gemeinsamen Gesellschaft lehnten aber beide ab. Wir wollen langfristig von den erwarteten Gewinnen der Wärmeversorgung in Bad Salzschlirf profitieren. Deshalb ist uns die Beteiligung so wichtig. Belastungsspitzen werden wir aber mit Erdgas abdecken.
 


weitere Themen: Stirlingmotor - Pelletöfen - Biomasse - Windkraft

 Enri fragen
 Pelletspreise
PLZ
to.
 Umfrage
Mit was heizen Sie
 Heizöl
 Holz
 Gas
 Anderes

Ergebnisse
 Sonstiges
Biodieseltankstellen
 Glossar
 
 Partner
coming soon
 Community
Nickname:
Passwort:
Login merken
Login ohne Cookie
anmelden| Passwort?
Hilfe