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Erdwärme
/Geothermie
Quelle: www.wikipedia.de
Die Geothermie, oder Erdwärme, ist die in dem oberen
(zugänglichen) Teil der Erdkruste gespeicherte Wärme. Sie umfasst die in der
Erde gespeicherte Energie, soweit sie entzogen und genutzt werden kann, und
zählt zu den regenerativen Energien. Sie kann sowohl direkt genutzt werden, etwa
zum Heizen und Kühlen im Wärmemarkt, als auch zur Erzeugung von elektrischem
Strom oder in einer Kraft-Wärme-Kopplung.
Geothermie bezeichnet sowohl die ingenieurtechnische Beschäftigung mit der
Erdwärme und ihrer Nutzung, als auch die wissenschaftliche Untersuchung der
thermischen Situation des Erdkörpers.
Wärmestrom aus dem Erdinneren
Die Wärme wird aus tieferen Teilen der Erde durch Wärmeleitung, also Konduktion,
aber auch durch Konvektion in für die Nutzung erreichbare Tiefen transportiert.
Der terrestrische Wärmestrom, die von der Erde pro Quadratmeter an den Weltraum
abgegebene Leistung, ist etwa 0,063 Watt/m² (Wärmestromdichte). Dies ist ein
relativ kleiner Wert und weist schon darauf hin, dass sich Geothermie vorwiegend
zur dezentralen Nutzung eignet. In anomalen Gebieten, wie etwa vulkanischen
Gebieten, kann der Wärmefluss um ein Vielfaches größer sein.
Wegen der geringen Wärmestromdichte wird bei der Geothermienutzung vorwiegend
nicht die aus dem Erdinneren nachströmende Energie, sondern die in der Erdkruste
gespeicherte Energie genutzt oder abgebaut. Eine Geothermienutzung muss so
dimensioniert werden, dass die Auskühlung des betreffenden Erdkörpers so langsam
voranschreitet, dass in der Nutzungszeit der Anlage die Temperatur nur in einem
Umfang absinkt, der einen wirtschaftlichen Betrieb der Anlage gestattet.
weitere Infos:
Blockheizkraftwerk
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