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Quelle: www.echo-online.de
Brand zerstört Blockheizkraftwerk
Hallenbad: Schaden von mindestens 150 000 Euro – Keine Einschränkungen für
Besucher: Auf Fernwärme umgestellt
GROSS-GERAU. Bei einem Brand im Groß-Gerauer Hallenbad ist am Montagabend das
Blockheizkraftwerk im Keller völlig ausgebrannt. Das rasche Eingreifen der
Feuerwehr verhinderte ein Übergreifen auf andere Räume. Den Gesamtschaden
schätzt Werner Schimek, Leiter der Groß-Gerauer Stadtwerke, auf 150 000 bis 200
000 Euro.
Das Bad war am Montagabend nicht für den allgemeinen Betrieb geöffnet, doch
hatte die Deutsche Lebensrettungs-Gesellschaft (DLRG) dort ihre Übungsstunden.
Außerdem stand der Saunabereich für Besucher offen.
Wie Stadtbrandinspektor Andreas Möstl gegenüber dem ECHO ausführte, wurde die
Wehr um 19.38 Uhr wegen einer „unklaren Rauchentwicklung“ am Hallenbad
alarmiert. Auch die Aktiven des DLRG hatten Brandgeruch bemerkt und ebenfalls
die Wehr verständigt. Unverzüglich rückten daraufhin die Feuerwehren Berkach und
Groß-Gerau aus. Während Berkach mit zwei Fahrzeugen zum Bad fuhr, schickte
Groß-Gerau acht Wagen. Seitens der Wehr waren rund 50 Einsatzkräfte vor Ort,
zudem beteiligte sich das Deutsche Rote Kreuz mit drei Wagen.
Wie viele Personen sich am Montagabend zum Zeitpunkt des Brandes im Bad
befanden, vermochte Möstl nicht zu sagen. Die Bade- und Saunagäste hätten das
Gebäude jedoch sehr ruhig verlassen. „Das lief alles sehr gesittet ab.“
Den Brand im Kellergeschoss bekämpften zwei Trupps der Feuerwehr, die auch den
Gas-Haupthahn schlossen. Darüber hinaus waren mehrere Atemschutztrupps damit
beschäftigt, das Gebäude mit Überdruckbelüftern zu „entrauchen“.
Nach Möstls Angaben gelangte der Rauch über die Lüftungsanlage in den
Technikraum und den Saunabereich. Der große Baderaum war dagegen nicht
betroffen. Wodurch der Brand ausgelöst wurde, stand gestern noch nicht fest. Die
Feuerwehr beendete ihren Einsatz gegen 21 Uhr.
Geschlossen war das Bad lediglich gestern Vormittag, um gründlich durchzulüften.
Bereits am Nachmittag hatte es seine Türen wieder geöffnet.
Das Blockheizkraftwerk im Keller hatten die Stadtwerke erst 2002 in
Betrieb genommen. Jährlich erzeugte es rund 660 000 Kilowattstunden Strom, von
denen das Bad etwa die Hälfte selbst verbrauchte. Der Rest wurde in das Netz der
GGV eingespeist, die damit ihre Strombezugskosten minimierte. Die beim
Erzeugungsprozess entstehenden 1,1 Millionen Kilowattstunden „Verlustwärme“
deckten zudem knapp den Wärmebedarf des Hallenbades.
Bei Inbetriebnahme waren die Stadtwerke Groß-Gerau davon ausgegangen, dass sich
die Anlage in etwa fünf bis sechs Jahren amortisiert haben dürfte. Ob sie nun
wieder aufgebaut wird, ist allerdings fraglich. Laut Werner Schimek sind
mittlerweile steuerliche Vorteile weggefallen. Zuletzt habe die Anlage noch im
wirtschaftlichen Bereich gearbeitet.
Die Stadtwerke stünden nun vor der Entscheidung, ob sie das bei dem Brand
zerstörte Blockheizkraftwerk neu errichten, verstärkt Fernwärme beziehen oder
eine Gas-Heizung ins Hallenbad einbauen, erklärte Schimek gestern.
Schon vor dem Brand bezog das Bad zu Spitzenzeiten zusätzliche Fernwärme aus den
Heizkesseln im Groß-Gerauer Kreiskrankenhaus, aus denen es auch vor dem Bau der
Anlage im Bad versorgt wurde.
Quelle: www.maerkischeallgemeine.de
Blockheizkraftwerk mit Biogas
Stadtwerke würden investieren
PREMNITZ "Wir müssen Wege finden, um von den fossilen Energieträgern
wegzukommen", sagt Bernd Henniges, Geschäftsführer der Stadtwerke Premnitz.
Angesichts ständig steigender Preise für Erdöl und Erdgas
muss von der Richtigkeit dieser Forderung heute sicher kaum noch jemand
überzeugt werden. Nur - mit konkreten Projekten wird's deutlich schwierig. In
einer Beziehung hat aber der Chef der Premnitzer Stadtwerke schon ein klares
Ziel. Bernd Henniges sagt: "Wir würden ein Blockheizkraftwerk bauen, um
damit Biogas zu verstromen."
Eine Biogasanlage selbst zu errichten, das würden die Stadtwerke aus
unterschiedlichen Gründen nicht machen. Das muss das Unternehmen auch gar nicht
tun, weil es sowohl für Premnitz als auch für Rathenow Planungen von Investoren
gibt, die Biogasanlagen bauen wollen. Was wird aber mit dem Biogas? Das ist die
Frage.
Nach dem neuen Energiewirtschaftsgesetz, das seit dem 1. Juli dieses Jahres
gilt, sollen zum Beispiel Regelungen formuliert werden, die das Einspeisen von
Biogas in die bestehenden Erdgasnetze ermöglichen. Sollte allerdings jemand im
Industriepark Premnitz Biogas herstellen wollen, wäre er auf dieses Einspeisen
gar nicht angewiesen. "Wir würden das Biogas liebend gerne übernehmen", sagt
Bernd Henniges. Die Stadtwerke würden ein Blockheizkraftwerk bauen, darin das
Biogas verstromen und die entstehende Elektroenergie verkaufen: "Nach dem
Erneuerbare-Energien-Gesetz ist das wirtschaftlich." Richtig Sinn hätte das für
die Stadtwerke Premnitz aber nur im Industriepark Premnitz. Denn aus Sicht von
Bernd Henniges ist eine Biogasanlage an diesem Standort am besten aufgehoben,
weil dort mit der Energieversorgung Premnitz (EnVP) zusammengearbeitet werden
kann, die die Unternehmen im Industriepark versorgt.
"Es wäre optimal, wenn sich alles am gleichen Standort befindet", erklärt Bernd
Henniges. Dann würden sich die Stadtwerke zum Bau eines Blockheizkraftwerkes
entschließen, was eine Million bis 1,5 Millionen Euro kosten dürfte. Technisch
sei das alles kein Problem. Die Stadtwerke stünden dann "als Partner für die
energetische Verwertung bereit".
Grundsätzlich sei es möglich, sagt Bernd Henniges, Erdgas zu 30 bis 50 Prozent
durch Biogas zu ersetzen: "Das ist die Zukunft." Doch gebe es derzeit noch
niemanden, der Biogas in der Qualität von Erdgas
liefert. Diesen Standard zu erreichen, das sei derzeit auch noch viel zu teuer.
Deshalb sei er für die Verstromung in einem Blockheizkraftwerk. B.G.
Quelle: haustechnikdialog.de
Mini-Blockheizkraftwerk mit Toyota Gasmotor
Die kompakten Mini-Blockheizkraftwerke der Typenreihe XRGI des dänischen
Herstellers EC Power A/S wurden erstmals auf der SHK Hamburg 2005 gezeigt.
Intelligente Systemtechnik beim Mini-BHKW XRGI von EC Power
Sie sind für einen jährlichen Energiebedarf von 65.000 kWh beziehungsweise
150.-200.000 kWh ausgelegt. Herzstück der Anlagen sind die äußerst laufruhigen
Motoren der Fabrikate Same Deutz (Diesel) und der exklusiv entwickelte Toyota
Gasmotor.
Die Aggregate setzen in punkto Laufruhe, Langlebigkeit und Serviceintervallen
(Diesel: 5000 Std., Erdgas 7500 Std.) hohe Maßstäbe. Bei einem
Gesamtwirkungsgrad von über 90 Prozent gilt dies natürlich auch für deren
Wirtschaftlichkeit.
Die Fernüberwachung für den Abruf aller Betriebsdaten sowie das bedarfsgerechte
„Fahren“ der Anlage ist selbstverständlich.
Flexibilität auch bei der Betriebsart: Ob reine Eigenbedarfsproduktion oder
gemischte
Einspeisung (bei der die Anlagen unschlagbar wirtschaftlich arbeiten),
Einspeisung
der Gesamtenergie im strom- oder wärmegeführten Betrieb - jegliche Form ist frei
wählbar.
Die präsentierten Anlagen sind ausgereift, langzeiterprobt und durch
konsequentes Preengineering unkompliziert und mit geringem Aufwand zu
installieren.
weitere Infos:
Blockheizkraftwerk - Solarkraftwerk -
Glossar
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