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Biogas

News

Quelle: Ostfriesische Nachrichten

Großefehn: Angebot: Schule mit Abwärme aus Biogas beheizen

Gemeinde verhandelt mit Landwirten
jok Großefehn. Die Gas- und Ölpreise explodieren. Deshalb denkt die Gemeinde darüber nach, die Beheizung ihrer öffentlichen Gebäude auf andere Energiequellen umzustellen. U. a. steht sie in Gesprächen mit Ewald und Horst Dirks aus Aurich-Oldendorf. Sie betreiben seit August dieses Jahres auf ihrem Hof an der Voßkuhler Straße eine Biogasanlage - die erste in Großefehn.

Die Dirksens haben der Kommune ein Angebot gemacht: sie kann kostenlos die Abwärme haben, um ihr Schulzentrum in Ostgroßefehn zu versorgen. Dafür müsste die Gemeinde aber eine 2,4 Kilometer lange Leitung bauen und finanzieren. „Die Verhandlungen laufen“, sagte Bauamtsleiter Erwin Adams am Montag auf Anfrage der Ostfriesischen Nachrichten. Ob sich die Investition über diese Entfernung lohnt, sei noch unklar. Die Verwaltung sei dabei, die konkreten Kosten zu ermitteln.

Die Biogasanlage des landwirtschaftlichen Betriebs kann jährlich ca. 2,8 Millionen Kilowatt Strom erzeugen, der in das Netz der EWE eingespeist wird. „Gefüttert“ wird sie hauptsächlich mit Mais. Ewald Dirks und sein Sohn haben laut eigenen Angaben rund eine Million Euro investiert. Seit dem Start wurden bereits 350000 Kilowatt Strom produziert.

Mehr dazu lesen Sie auf Seite 7 der gedruckten Ausgabe der Ostfriesischen Nachrichten vom Dienstag, 29. November 2005.

Quelle: www.iwr.de

Biogasverband: 2005 gutes Jahr für die Biogas-Branche

Freising (iwr-pressedienst) - Für die Biogas-Branche geht ein sehr erfolgreiches Jahr zu Ende. Die elektrische Leistung der in Deutschland installierten Anlagen konnte um 200 MW auf nun 450 MW elektrischer Leistung nahezu verdoppelt werden. Circa 8.000 Menschen sind heute im Bau und Betrieb der Kraftwerke beschäftigt und erwirtschafteten einen Umsatz von gut 490 Mio. Euro. Zu diesem Ergebnis kommt der Fachverband Biogas.

Den großen Durchbruch brachte nach Angaben des Verbandes die Novellierung des EEG im August letzten Jahres. Darin wird den Anlagenbetreibern eine garantierte Vergütung von 11,5 bis 8,4 Cent pro Kilowattstunde je nach Anlagengröße zugesichert. Zusätzlich erhalten die Betreiber seitdem sechs Cent pro Kilowattstunde, wenn sie in ihren Anlagen nachwachsende Rohstoffe wie Mais, Rüben oder Sonnenblumen vergären. "Diese Weichenstellung hat Biogas erst wirklich landwirtschafts-tauglich gemacht", betont der Präsident des Fachverbandes Biogas, Josef Pellmeyer.

Zum 15. Mal lädt der Fachverband Biogas seine Mitglieder und alle interessierten Personen zur Jahrestagung im Januar 2006 ein. Für die Veranstaltung vom 25. bis 27. Januar 2006 in Hannover rechnet der Verband mit rund 1.000 Teilnehmern. Begleitend zu den über 30 Vorträgen stellen auf der Fachausstellung über 80 Firmen ihre neuesten Produkte aus.
 


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