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Bioenergie

News
Quelle: www.iwrpressedienst.de

Fachkongress 1. Forum Bioenergie in Berlin
Markt & Finanzen, Export, Politik, Marketing & Vertrieb
Original-Pressemitteilung vom 05.12.2005

Berlin (iwr-pressedienst) - Bioenergien haben besonders vor dem Hintergrund steigender Ölpreise ein riesiges nationales und internationales Potenzial.
Sie bieten der mittelständischen Wirtschaft aber auch Landwirten neue Umsatz- und Wachstumschancen. Im Bereich der Pelletheizungen und der Biogasanlagen sind die Wachstumsraten bereits zweistellig.

Das 1. Forum Bioenergie vom 08. bis 09. Dezember 2005 in Berlin bündelt erstmals alle Themen rund um Strom und Wärme aus Bioenergie. Die Vorträge und Workshops behandeln nationale und internationale Märkte sowie politische Rahmenbedingungen. Mit einem weiteren Schwerpunkt auf Vertrieb und Finanzen spricht der Kongress nicht nur Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen von Energieunternehmen an, sondern auch Energieberater, Händler und Installateure, Investoren, Politiker und Unternehmensberater.

Neben Bioenergie-Experten referieren Finanzfachleute wie Josef Auer von Deutsche Bank Research und Vertreter der Deutschen Kreditbank. Kongress-Partner wie der Bundesindustrieverband Deutschland Haus-, Energie und Umwelttechnik (BDH), der Verband Beratender Ingenieure (VBI) und der Deutsche Pelletverband sorgen für ein praxisnahes Tagungsprogramm.
Der Kongress wird durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit gefördert.

Quelle: nordkurier.de

Netzwerk soll Bio-Energie im Ostseeraum Dampf machen


Von Hartmut Zarnekow

Koszalin. Das „BalticEnergieNet“ ist gestern während der Wirtschafts- und Wissenschaftspräsentation von Mecklenburg-Vorpommern in Koszalin (Köslin) ins Leben gerufen worden. Dazu unterzeichneten Vertreter des An-Instituts Energie und Umwelt Stralsund, des Stralsunder Informations- und Gründerzentrums, der Technischen Universitäten Koszalin und Szczecin (Stettin) und der Universität Grimstad (Norwegen) eine entsprechende Urkunde.
Ziel des Netzwerkes ist die Forschung und Technologieentwicklung auf dem Gebiet der Energiegewinnung aus Biomasse. „Ich hoffe, dass bei unserem nächsten Wirtschaftstreffen in Deutschland im Jahr 2006 bereits die ersten Projekte von ,BalticEnergieNet‘ laufen“, sagte der Rektor der Technischen Universität (TU) Koszalin, Tomasz Krzyzynski. Janusz A. Szymczyk vom Stralsunder An-Institut sieht in dem neuen Netzwerk eine ausgezeichnete Möglichkeit, „die Forschungsergebnisse der einzelnen Länder zu verzahnen, eine Expertengruppe im Ostseeraum zu bilden und die Wirtschaft stärker mit ins Boot zu holen“. Studien würden belegen, dass die Möglichkeiten der Bio-Energiegewinnung bei weitem noch nicht ausgeschöpft sind.
Weitere Schwerpunkte der Wirtschaftspräsentation waren die Lebensmitteltechnologie mit ihrem Standbein in Neubrandenburg, die Plasmatechnologie und die regenerative Medizin. Gerd-Rüdiger Reichel, Abteilungsleiter im Schweriner Wirtschaftsministerium, forderte während der Landespräsentation insgesamt eine noch engere Kooperation der Länder vor allem in Wirtschaft und Forschung. „Wir brauchen eben auch eine Art Wirtschafts- und Wissenschafts-Pomerania“, sagte er vor rund 100 Wissenschaftlern, Unternehmern und Politikern aus Polen, Mecklenburg- Vorpommern und Norwegen in der TU Koszalin. Davon zeuge auch besonders der polnische Wunsch, die Energiegewinnung aus Biomasse zu einem Schwerpunkt des Treffens zu machen.
Der Marschall der Wojewodschaft Westpommern, Zygmunt Meyer, erklärte, die Regionen könnten in der Europäischen Union am Ende „nur erfolgreich bestehen und mit vorne liegen“, wenn sie zusammenarbeiten würden. „Ohne eine Vertiefung der wissenschaftlichen und wirtschaftlichen Kooperation wird es schwer, wettbewerbsfähige Positionen aufzubauen“, sagte Meyer. Die grenzüberschreitende Zusammenarbeit sei wichtig für Westpommern und Mecklenburg-Vorpommern. Dieser Weg müsse weiter beschritten werden.


weitere Themen: Stirlingmotor - Pelletöfen - Pflanzenöl - News - Literatur Bioenergie
 

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